Der stressfreie Balkon

Endlich Sommer! Auf dem Balkon oder auf der Terrasse ist es jetzt am schönsten. Die Balkonpflanzen gedeihen prächtig am Balkongeländer, frische Ideen, Tipps und Tricks unterstützen uns bei der Gestaltung vom Anbaubalkon oder der Terrasse – und alle freuen sich wieder auf die kleinen Grillpartys, die manchen Sommerabend zum großen Spaß werden lassen. Aber freuen sich wirklich alle, auch die Nachbarschaft? Mit einigen Tipps wird die Frischluftoase garantiert nicht zur Kampfzone.

Besonders angesagte Balkontrends sind in dieser Saison einerseits eine maritime Balkongestaltung mit Balkonmöbel aus Holz vom Möbelschreiner im grau-weiß-blauen nordischen Stil oder andererseits romantisch ländlich gestaltete Holzbalkons mit schönem Nostalgie-Flair. Bevorzugt wird allerdings immer öfter die klare Schönheit von einem Holzbalkon im Asia-Style.
Trends können aber auch Stress machen und den will keiner auf dem Holzbalkon. Vielmehr ist Gelassenheit angesagt; dazu die eigene, ganz freie Kreativität. Denn der Balkon darf genutzt werden wie die eigene Wohnung – mit individueller Balkonpflege und ganz nach eigener Fasson.

„Mein kleiner grüner Kaktus …“

Holzbalkon - Kaktus

Manche machen aus ihrem Balkonsystem aus Holz einen zauberhaften Garten Eden. Auch der Schreiner findet es ganz wunderbar, wenn aus seiner Handwerkskunst aus der Schreinerei ein blühendes Paradies wird. Ob im Balkonkasten oder in Kübeln aus Holz, Keramik, Metall oder anderen Materialien, dazu ist alles erlaubt.

Wichtig: Sturm- und fallsicher muss das Pflanzenparadies auf dem Balkonanbau schon sein – denn man kennt ja die Geschichte vom kleinen grünen Kaktus

Treibsand und Wasserspiele

Wer andererseits ein Beach-Bar-Ambiente bevorzugt, kann ruhig ein wenig Sand in einer passenden Kiste aufschütten. Allerdings muss die Traglast des jeweiligen Balkonsystems beachtet werden – der Bauschreiner kann dazu Auskunft geben. Auch die Kids nutzen die kleine Sandecke gern zum Buddeln. Außerdem lieben sie kleine, aufblasbare Planschbecken, die nicht besonders schön, dafür aber eigenwillig sind. Das Wasserbecken sorgt für die feuchtfröhliche Abkühlung im warmen Sommerwind.

Aber: Weder eine Sintflut noch eine prickelnde Sandwehe muss der Nachbar ertragen. Zurückhaltung ist angesagt.

Fleischpflanzerl und Rauchzeichen

Vielleicht gilt das auch für den Schlachtruf der Grillmeister: Ran an die Buletten! Auf dem Balkon wird gegrillt, was das Zeug hält. Besonders clever ist es, die Nachbarn dazu einzuladen. Denn wer mitfeiert, meckert nicht – zumal er den Mund voll hat.

Elektrogill für den Holzbalkon
Wer die Nachbarschaft nicht besonders liebt, ist mit einem Elektrogrill besser bedient. Gegenüber eines zünftigen Holzkohlegrills ist der womöglich weniger romantisch, stinkt allerdings nicht so penetrant.

Grundsätzlich gilt: Bitte nicht so angrillen, dass die Rauchzeichen die Feuerwehr auf den Plan ruft. Die so oft kolportierte Faustregel, wonach man es einmal monatlich vom Holzbalkon so richtig qualmen lassen kann, ist rundweg falsch!

Spitze Schreie

Spaß auf dem Balkon

Lachen, Jubeln, Quietschen, Jauchzen – ganz viel Spaß haben! Das alles ist erlaubt, solange es im Rahmen einer womöglich zu beachtenden Hausordnung und des allgemein Sozialadäquaten bleibt.

Denn: Während der Nachtruhe – sprich nach 22 Uhr – schmutzige Witze machen und dermaßen schrill lachen, dass die ganze Nachbarschaft aus den Betten fällt, geht gar nicht. Vielmehr sind runtergedrehte Musik und ein gedämpfter Ton nachts auf dem Holzbalkon angebracht.

Schön braun gegrillt …

Apropos Grillen: Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbeter grillen sich gern im heißen Sonnenschein – am besten für eine nahtlose Bräune. Allerdings empfiehlt sich für einen sehr offenen Balkon aus Holz eine passende Balkonverkleidung oder ein Sonnenschutz. Denn vermutlich will nicht jeder genau wissen, wie der Nachbar unten drunter aussieht.

Bitte lassen! Wer sich ganz nackt vor Minderjährigen rekelt, kann Ärger bekommen. Grundsätzlich ist wohl zu überlegen, ob die Nachbarn irgendwie Anstoß nehmen können …

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